Der Bärbeiß ist zurück!

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Annette Pehnt: “Der Bärbeiß”
Illustrationen von Jutta Bauer
Hanser Verlag € 10,00
Als Hörbuch, gelesen von Katharina Thalbach, € 9,99

Was haben wir uns mit dem Hörbuch des ersten Teiles von Bärbeiß amüsiert. Herrlich grantig und sehr sehr lustig hat Katharina Thalbach uns die Geschichte aus Timbuktu, rundum Bärbeiß und Tingeli, dem Königspinguin, der Familie Graureiher und den Hasen erzählt. Jetzt gibt es neue Abenteur um den alten Grantler und es kommt ein neues Tier dazu. Das Schaf! Und Jutta Bauer kennt sich als Illustratorin mit Schafen sehr gut aus, wenn wir uns an ihr unvergleichliches Bilderbuch “Selma” erinnern.
Gelesen habe ich “Herrlich miese Tage” unter strahlend blauem Himmel. Sicherlich ein Wetter, das dem Bärbeiß überhaupt nicht passen würde, denn der Bärbeiß grummelt sich hier durch alle Jahreszeiten.
“Jahreszeiten? Pa, die kenne ich schon vom letzten Jahr”, knurrt der Bärbeiß. “Das macht nichts”, sagt das Tingeli fröhlich, “ich kenne dich ja auch schon vom letzten Jahr.”

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So beginnt das Buch und Bärbeiß versucht den Frühling auszutreiben und macht genau das Gegenteil. Und als ihn die Frühjahrsmüdigkeit einholt, schläft er sich in der Fultierwiese erst mal richtig aus. Aber derSommer ist auch nicht besser. Viel zu heiß. Im Herbst will Tingeli mit ihm Drachen steigen lassen. Aber er schimpft nur über diesen komischen Fetzen. Bis dieser Fetzen mit Fingeli in den Himmel aufsteigt und Frau Graureiher sie im letzten Moment wieder zurücholt. Winter? Oh Mann, der viele Schnee, die Kälte und fängt Tingeli auch noch an, ganz Timbuktu mit Kerzen zu beleuchten, wobei ihr viele Glühwürmchen zur Seite stehen. Irgendwie findet  Bärbeiß das doch ganz schön, mag es aber nicht zugeben und stampft wieder in sein Haus. Dort findet er seine Unordnung und den vielen Staub so schön heimelig beleuchtet, dass er zufrieden einschläft.
Am nächsten Morgen baut Bärbeiß aus Versehen einen tollen Rodelhügel für alle Tiere. Er hatte gar nicht vor, aber die Tiere sind ausser sich vor Freude. Dafür bedankt sich das rührige Tingeli mit einer Tasse heissem Apfelsaft. Und auf dieser Illustration sieht unser Bärbeis irgendwie glücklich aus. Er meckert sicherlich im nächsten Moment, aber da ist das Buch schon aus.
Ein herrlicher Spaß für die ganze Familie, bei dem wir die Charaktere der einzelnen Tiere schön mitbekommen und natürlich auch von Marie, dem Mädchen, die als einzige den Zugang nach Timbuktu gefunden hat.
Grantig sind wir alle einmal. Hier haben wir allerdings unseren Meister gefunden und sind froh, wennn draußen die Sonne scheint, der wenn es schneit, oder regnet. Weil, irgendwie ist das doch alles klasse und nicht zum Granteln.

Leseprobe

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