Stefan Casta: “Das kleine Hummelbuch”

Stefan Casta:Das kleine Hummelbuch
Mit Illustrationen von Maj Fragerberg
Sauerländer Verlag € 12.99
ab 6 und auch für alle Großen

Viele Bücher sind mittlerweile über die Bienen erschienen, das ist auch notwendig, haben wir doch endlich hoffentlich verstanden, dass wir ohne diese wertvollen intelligenten Tierchen nicht leben können. Nun kommen die Hummeln, die genauso wichtig sind und wir sehr wenig über diese kleinen Brummerchen wissen.
Also es gibt: Erdhummeln, Distelhummeln, Baumhummeln, Feldhummeln, Deichhummeln, Ackerhummeln, Mooshummeln, Alpenhummeln, Waldhummeln, Sandhummeln, Obsthummeln … und noch viele mehr, es hummelt ganz vielseitig um uns herum.
Hummeln bauen ihre Nester im Boden und die Königin baut kleine niedliche Töpfchen, in die sie ihre Eier legt und setzt sich wie ein Huhn zum brüten drauf. In anderen Töpfchen wird der Honig aufbewahrt, der im Gegensatz zu den Bienen nicht als Vorrat dient, sondern bei Bedarf verzehrt wird, deswegen sind sie wohl auch so pummelig. Die Männchen duften vor der Paarung nach Lindenblüten, andere ein bisschen wie Zitrone. Wir merken, dass die Hummel für uns bis jetzt ein kleiner netter Brummer war, und mit diesem Büchlein tauchen wir in das wundersame, faszinierende Hummelreich ein.
Der Text ist so liebevoll und kindgerrecht, die traumhaften Zeichnungen lassen uns in das Tier- und Pflanzenreich eintauchen und die Hummeln, sind kleine Wesen, ohne kitschig zu wirken. Ich weiss nun auch endlich, dass Hummeln stechen können, aber ganz selten, weil sie eher gemütlich sind und dass es tatsächlich Hummelhonig gibt!
Liebe Eltern, macht Euch und Euren Kinder im Frühling ein schönes Geschenk, und dann wisst ihr auch, dass im Frühling die Hummeln am größten sind, weil sie alle Königinnen sind. Also verehrt sie auch dementsprechend,
damit sie ein grosses Volk bilden können.

Katja Maren Thiel: “Gartenprojekte für Kinder”

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Katja Maren Thiel:Gartenprojekte für Kinder
Kosmos Verlag € 14,99

Ob Sommer oder Winter, Sauwetter oder Sonnenschein – dieses Buch macht den Garten das ganze Jahr über zum spannenden Abenteuerspielplatz. 45 Ideen zum Forschen und Entdecken, Tiere schützen, Bauen und Basteln sowie für neue Spiele und Spielgeräte sorgen für viel Abwechslung im Alltag und an den Wochenenden. Von einfach bis etwas schwieriger: mit den detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen können Kinder und Eltern alle 45 Projekte gemeinsam spielerisch leicht umsetzen.
Und das fängt mit Aussäen und Insekten unter der Lupe an und geht weiter mit Blätter den jeweiligen Bäumen zuzuordnen. Wie mache ich ne Sonnenuhr und wie ein Lagerfeuer?
Dann wird es verzwickter mit einer Gemüseschnecke, ein kleines Beet im Kasten, und ein Hochhaus für Erdbeeren. Natürlich brauchen Tiere auch ihren Unterschlupf und so erfahren wir, wie wir einfache Nistkästen und Insektenhotels basteln können.
Aber was wäre ein Garten ohne Beeren und die Marmelade, die man daraus kochen kann? Ringelblumencreme? Na klar, geht ganz einfach. Genauso wie Farben gewinnen aus Blüten. Und wenn es dann richtig warm wird, müssen natürlich auch Feste gefeiert werden und Spiele organisiert.
Wer immer noch nicht genug hat, oder wenn der Papa sich so richtig ins Zeug legen will, kann er sich die Seiten mit “Spielgeräte selber machen” anschauen und noch schauen, wie ein Klangarten ensteht, ein Stuhl, ein Baumhaus.
Genug? Ich denke ja.

Davide Morosinotto: “Die Mississippi Bande”

Claudia Wiltschek empfiehlt:

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Davide Morosinotto: “Die Mississippi Bande
Übersetzt von Cornelia Panzacchi
Thienemann Verlag € 14.99
Jugendbuch ab 12 Jahren

Endlich mal wieder ein Buch mit dem wir die Jungs (die Mädels natürlich genauso)
begeistern können.

Im Jahr 1904 angeln unsere vier Helden (das sind: Te Trois (der dritte in der Familie),
Eddie, Tit und Julie) bei ihren verbotenen Ausflügen in die Sümpfe, statt des erhofften Fisches eine alte Dose. Sie überlegen, was sie mit den darin enthaltenen drei Dollar (damals eine Menge Geld) kaufen könnten und durchblättern den viel geliebten Verandhauskatalog der Firma Walker & Dawn. Es wird sich für Kauf einer Pistole entschieden, die natürlich nur auf Umwegen bestellt werden kann. Als das Paket tatsächlich endlich, nach langem ungeduldigen Warten, ankommt, ist die Enttäuschung groß: Nur eine alte kaputte Uhr liegt da im heiß ersehnten Päckchen.
Aber diese Uhr ist der Beginn eines tollen Abenteuers, denn diese Uhr scheint der Schlüssel zu einem schon länger ungelösten Kriminalfall zu sein. Das merken die Kinder aber erst spät, fast zu spät, nachdem sie sich auf eine abenteuerliche Reise aufgemacht haben, von der sie abwechselnd berichten.

Ich stellte mich breitbeinig hin, packte die Angelrute ganz fest und holte die Schnur ein. Ich machte mich auf eine langen Kampf gefasst, denn was so zog, konnte nur ein riesiger Wels sein, der größte Wels, der in diesem Teil des Bayou jemals gefangen worden war. Doch da irrte ich mich. Gleich beim ersten Ruck kamen Köder und Angelhacken los und am Haken hing kein Fisch, sondern eine schlammige, durchlöcherte Dose.
“Bäh! Es ist eine Tomatensuppendose, schmeiß sie weg!”, meinte Eddie.
“Dummkopf, wir können die Dose gut gebrauchen. Wir machen eine Laterne draus, für unsrer Hütte”, widersprach Julie.
Die beiden waren dabei, in einen richtigen Streit zu geraten, da murmelte Tit etwas, streckte die Hand aus und ergriff die Dose. Die Dose klirrte.
“Hey, zeig mal her!”, sagte ich.
Ich nahm Tit die Dose ab und kippte ihren Inhalt auf den Boden des Einbaums. Es kamen Wasser und Schlamm heraus. Und drei Münzen. Drei Dollarmünzen, die in dem Sonnenfleck auf dem Boden des Einbaums glänzten.
“Drei Dollar”!, flüsterte Eddie und beugte sich vor, um sie aufzuheben.

Toll sind auch die alten Bilder, die die Geschichte begleiten, die doch immer eine andere Wendung nimmt und die Kinder (deren Alter wir nie erfahren) von einer brenzligen Situation in die nächste geraten lässt.
Spannung und Spaß bis zur letzten Seite.

Leseprobe

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Foto: Tamara Casula

Davide Morosinotto wurde 1980 in Norditalien geboren. Bereits mit 17 Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte, die auf der Auswahlliste des renommierten italienischen Literaturpreises “Premio Campiello” stand. Seitdem hat er über 30 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, für die er zahlreiche Preise erhalten hat. Davide Morosinotto lebt als Autor, Journalist und Übersetzer in Bologna.

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Giancarlo Macrì & Carolina Zanotti: “Punkte”

Giancarlo Macrì & Carolina Zanotti:Punkte
Übersetzt von Salah Naoura
Gabriel Verlag € 14,99
Bilderbuch ab 6 Jahren

Hallo, ich bin ein Punkt!
Ich bin nicht allein, ich habe Freunde.
Nicht allen Punkten geht es so gut wie uns.
Ob wir das ändern können?

Ein großformatiges Bilderbuch nur mit Punkten? Der Umschlag ist weiß mit wahnsinnig vielen schwarzen und weißen Punkten. “Kunterbunt” gemischt. Es flimmert etwas vor den Augen und auf der Rückseite schreibt Norbert Lammert, daß dieses Buch jungen Lesern hilft, sich der schwer zu erklärenden Problematik von Flucht und Vertreibung und Ankommen und Ablehnung zu nähern. Lammert ist u.a. Schirmherr der UNO-Flüchtlingshilfe.
Das Buch beginnt mit einem schwarzen Punkt unten rechts.
“Hallo, ich bin ein Punkt”
Aber der Punkt ist nicht alleine, er hat viele Freunde. Das stimmt. Bald füllt sich die rechte Seite mit schwarzen Punkten. Diese bilden dann auch eine Hochhauslandschaft. “Unser Leben ist schön: Wir haben Häuser, wir haben Spaß (hier sehen wir ein Riesenrad aus Punkten) und was zu essen” (ein belegtes Brötchen).
Dann meldet sich plötzlich ein weiterer Punkt. Ein weißer. Der ist allerdings ganz links oben auf der linken Seite, die bis jetzt nur leer war. Auch dieser Punkt ist nicht alleine, sondern hat auch viele Freunde. Allerdings ist es bei den weißen Punkten auf der linken Seite nicht so schön und angenehm, wie bei den schwarzen auf der rechten Seite und sie stellen die Frage:Dürfen wir auf eure Seite?.
Nun folgt sehr einfach und anschaulich, wie erst wenige, dann immer mehr weiße Punkte nach rechts wandern, wie sich die schwarzen dann doch etwas fürchten, wie sie Angst bekommen, wie sie sagen “Es reicht! Stopp!“.
Ganz einfach und anschaulich zeigen uns die die beiden Bilderbuchmacher das, was wir täglich in der Zeitung zu lesen bekommen, was wir hautnah erleben. Daß es eine sehr schöne Lösung zu sehen ist, mag für uns Erwachsene vielleicht etwas zu einfach sein. Aber: Vielleicht sollten wir wirklich so denken, fühlen und handeln. Und für die Kleinen ab 4 ist das doch wirklich passend.

Leseprobe

Andrew Rae, Catherine Ingram: “Wo ist Warhol?”

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Andrew Rae, Catherine Ingram:Wo ist Warhol?
Übersetzt von Sabine Schulz
Diaphanes Verlag € 16,95

Ja, was ist das denn? Macht der Diaphanes Verlag jetzt auch Kinderbücher? Oder ist das Wimmelbuch für Erwachsene. Genau das Format und Form- und Farbgebung wie “Wo ist Walter?”, heißt es hier “Wo ist Warhol”. Andrew Rae, der sich schon seit längerem mit Warhol beschäftigt, verführt uns alle mit diesem Such- und Findebuch. Genauso angelegt, wie die Walter-Bücher, befinden wir uns in verschiedenen Szenen. Am Meer mit Marcel Proust, oder in der Sixtinischen Kapelle. In Pompeji und am Bauhaus. Warhol und seine Freunde können wir auf diesen Bilder entdecken. Persönlichkeiten aus seinem Bekanntenkreis: Musiker, Maler, Sportler, Politiker verstecken sich in diesem Gewusele. Und wem das alles zu schwer ist, wer nicht weiß oder wissen kann, wer sich wo versteckt hält und was es mit ihr, oder ihm auf sich hat, der findet im Anhang eine komplette Liste (mit Abbildung) der Persönlichkeiten mit einer kurzen Biografie.

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Dies schreibt der Verlag:

STUDIO 54

Das New York der 1970er-Jahre war im Vergleich zu heute eine völlig andere Stadt. Vor dem Hintergrund hoher Kriminalität, politischer Unzufriedenheit und sozialer Ungleichheit schufen Steve Rubell [1] und Ian Schrager [2] in einem alten Fernsehstudio in Manhattan eine Insel des Hedonismus – das berühmt-berüchtigte Studio 54.

Andy Warhol ließ sich fast jede Nacht dort sehen. Zu seinem Kreis gehörten Elizabeth Taylor [3], Liza Minnelli [4], Elton John [5], Yves Saint Laurent [6] und Truman Capote [7]. Warhol umgab sich am liebsten mit blutjungen und wunderschönen Menschen, aber im Club boten sich ihm auch Geschäftschancen. Warhol war zum Porträtisten von Prominenten und Stars geworden, und das angesagte Studio 54 war der perfekte Ort, um an neue Aufträge zu kommen.

Für gewöhnlich hing die Elite vor dem DJ-Pult oder auf der Galerie herum. Diana Ross [8], Michael Jackson [9] und Grace Jones [10] schnappten sich immer wieder mal das Mikro. Truman Capote liebte es, den DJ zu spielen. Pop-Ikonen, Filmstars, Spitzensportler, ja eigentlich jeder, der irgendwie berühmt und auf New-York-Besuch war, tauchte früher oder später im Club auf. Trotzdem gab es für keinen Prominenten die Garantie, hereingelassen zu werden. Die Nachtclub-Legende Nile Rodgers (11) wurde abgewiesen, ging nach Hause und schrieb den Studio-54-Klassiker »Le Freak«.

Die Türpolitik im Studio 54 ließ sich nicht ergründen. Der Türsteher Marc Benecke [12] hatte die Anordnung, jede Nacht von neuem die perfekte Mischung zusammenzustellen. Man tat alles, um aufzufallen, und die Outfits wurden immer exzentrischer. Manchmal klappte es. Aber dann würzte Benecke das Publikum vielleicht lieber mit einer Prise irgendwelcher McDonalds-Angestellter, die eben von der Schicht kamen, oder mit ein paar braven Typen aus Harvard. Stundenlang standen die Leute Schlange hinter dem violetten Band und hätten alles darum gegeben, ins Studio 54 eingesogen und ins seligmachende Wummern der Disco-Beats und der zuckenden Techno-Lichter hineingeworfen zu werden. Die ganze Nacht über liefen Disco-Klassiker wie Anita Wards »Ring My Bell«.

Die Fashion-Ikone Diane von Fürstenberg [13] erinnert sich: »Ich aß mit meinen Kindern zu Abend, zog meine Cowboystiefel an und ging für ein paar Stunden rüber.« Und »Disco Sally« [14] erlebte eine völlige Verwandlung. Die clevere Anwältin war mit 77 Jahren Witwe geworden. Sie trauerte noch um ihren verstorbenen Mann, als sie das Studio 54 entdeckte. Im Nu wurde sie zum vollendeten »Club Kid«, mit enganliegenden Hosen, knöchelhohen Sneakers und einem unverwechselbaren Tanzstil.

Jede Nacht wurde eine andere Party gefeiert. War man einmal nicht da, wurde einem von Andy Warhol garantiert unter die Nase gerieben, dass man die BESTE aller Partys verpasst hatte. Oft gab es Themennächte. Filmpremieren fanden im Club statt, Promis ließen es dort krachen. Bei Bianca Jaggers [15] Party saß das Geburtstagskind auf einer wunderschönen weißen Stute. Steve Rubell schenkte Warhol einen Mülleimer voller Geld zum Geburtstag. Und Warhol sagte, es sei das schönste Geschenk, das er je bekommen habe.

Die letzte Party im Studio 54 war dagegen eine eher düstere Angelegenheit. Im Dezember 1979 wurden Rubell und Schrager wegen Steuerhinterziehung verhaftet; in den Wand- und Deckenverkleidungen des Clubs waren Geldverstecke gefunden worden. Bevor sie ihre dreizehnmonatige Gefängnisstrafe antraten, gaben sie eine Abschiedsparty. Und die Promis erwiesen ihnen die Ehre; Diana Ross brachte den Betreibern ein Ständchen, und Rubell spielte passenderweise den Song »My Way«.

 

Jörg Mühle: “Tupfst du noch die Tränen ab?

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Jörg Mühle:”Tupfst du noch die Tränen ab
Moritz Verlag € 8,95
Kleines Pappbilderbuch ab 2 Jahren

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Hei, der dritte Band von Hasenkind ist eingetroffen. Nach dem Schlafengehen, dem Haarewaschen ist Hasenkind jetzt hingefallen und hat sich dolle wehgetan. Aua! Die ersten Tränen fließen und vielleicht hilft ja dreimal pusten. Aber dann kommt sogar noch Blut! Ganz schlimm. Jetzt hilft nur noch ein Pflaster, das wir Hasenkind ganz fix auf den Arm kleben müssen. Zaubersprüche und Rücken streicheln helfen nicht sofort, aber es wird von Seite zu Seite besser, bis Hasenkind sich den Dreck abklopft und weiterflitzt.
Wie in den Vorgängerbücher werden wir aufgefordert aktiv mit Hasenkind etwas zu tun. Streicheln, rufen, klatschen, Sprüche sagen. Am meisten bin ich ja gespannt, wenn hier die Kinder sich kräftig schnäuzen sollen. Also gleich mal n Taschentuch bereithalten.
Jörg Mühle schafft es auch im dritten Aufguß uns mit diesem kleinen Trostbuch restlos zu begeistern und ein Exemplar ging schon ans Enkelkind nach Berlin.

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Carson Ellis: “Wazn Teez?”

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Carson Ellis:Wazn Teez?
Deutsch von Jess Jochimsen und Anja Schöne
NordSüd Verlag € 16,00
Bilderbuch ab 5

Du Iz Tak?
Walker Books Ltd. € 17,99
Wazn teez?
Mi nanüt.

Wazn teez?
Mi mor an Plumpse.
Watsn fümma Plumpse?
Mi nanüt.

Miwi betta an Sprossel.
Jip.
Keksn allwiezi Izzi.

Izzi.Izzi.Izzi.

Izzi, miwi betta an Sprossel.

So geht das los, das neue Bilderbuch von Carson Ellis. Eine Insektendame und eine Libelle beugen sich über eine kleine grüne Pflanze, die aus der Erde spitzelt und fragen sich “Wazn teez?” “Was’n das?”, so ungefähr übersetzt. Die Antwort “Weiß ich nicht.” – “Mi nanüt.” So stelle ich mir zumindest die Übersetzung des Dialoges vor. Dann springen sie gemeinsam zu ihrem Freund Izzi, damit er ihnen erklären kann, was das für ne Plumpse / Pflanze sein kann. Und so geht es durch das ganze Buch. Der Kabarettist Jess Jochimsen und die Theaterregisseurin Anja Schöne haben das amerikanische Original-Sprachgewirr genial-witzig übersetzt, neue Wörter erfunden, sich andere ausgedacht und ein extrem witziges Bilderbuch mitgestaltet.
Eigentlich wird ja “nur” der Jahreslauf einer Pflanze erzählt. Wie sie aus dem Boden sprießt, wie sie wächst, groß wird, wie die Natur sich verändert, wie Gefahren lauern, wie sie im Winter abstirbt und wie im nächsten Frühjahr ganz viele kleine Pflänzchen durch den Schnee spickeln. “Wazn teez?” fragt sich dann auch sofort ein Tier.
Da macht es richtig Spaß, das Buch laut vorzulesen, laut die Kleinen nacherzählen zulassen und gemeinsam den Wortmutanten zuzuhören und/oder neue Wörter zu erfinden.
Wir haben im Buchladen auch das amerikanische Original daneben liegen, damit wir über die Wortschöpfungen in der anderen Sprache staunen können.

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