Aina Bestard: “Was versteckt sich da im Wald?”

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Aina Bestard:Was versteckt sich da im Wald?
Mein dreifarbiges Zauberlupenbuch
Übersetzt von: Maria Meinel
Knesebeck Verlag € 16,95

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Ha, da werden ganz olle Klamotten wieder ausgegraben und in ein geniales Format gepackt. Als der Vertreter des Knesebeck Verlages im Buchladen war, setzte sich ein kleiner Junge uns gegenüber auf den Sessel. Er sagte nichts, war wohl über unser Tun und die vielen Bücher fasziniert. Herr Drews reichte ihm dieses Buch und sagte, er solle sich das mal in aller Ruhe anschauen. Und da sei so ne 3D-Brille drin. Der Bub arbeitete sich sofort durch das ganze Buch, war noch stiller als zuvor und reichte uns mit glasigen Augen Buch und Brille wieder. Er war hin und weg über das, was er in/hinter den Bildern entdeckt hat.

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Drei Farben hat diese Brille: grün, blau, rot. Und jedes Mal ergeben sich neue Entdeckungen, die wir auf den ersten Moment nicht sehen. Gut, wir wissen, wie das geht, kennen das aus anderen Büchern, Lösungsheften und Geheimnummern. Na und. Es macht richtig Spaß sich durch Aina Bestards Buch zu blättern, zu arbeiten. Hier können wir nochmals so richtig Kind spielen.
Ach stimmt: Es ist ja ein Kinderbuch. Also her damit und geben Sie es endlich dem Kleinen, der geduldig darauf wartet, selbst den tiefen Wald in die Hand nehmen zu dürfen.

Die Website von Aina Bestard

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Moni Port: “Ein neuer Freund!”

“Monsterchen bekommt einen neuen Freund. Specki heisst er. Nach “Es gibt keine Kinder” ist nun Band 2 meiner Monsterchen-Reihe erschienen. Um was geht’s: Angst, Mut, Freunde, Essen, Verbotenes tun – und um Chaos stiften!”, sagt die Autorin und Illustratorin Moni Port über ihr neues Pappbilderbuch.

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Moni Port: “Ein neuer Freund!”
Monsterchen untewegs mit Specki
Klett Kinderbuch € 11,95
Pappbilderbuch ab 2 Jahre

Die Monster(chen) lässt Moni Port nicht los. “Das mutige Buch” war ihr erstes mit dem rabenschwarzen Monsterchen drauf. Dann folgte “Es gibt keine Kinder!” und jetzt, nach grün und knallrot, die nächste Chaosgeschichte in orange um und mit dem Monsterchen.
Es rattert im Kinderzimmer, während das Menschenkind ruhig schläft. Was mag das bloß sein?, fragt Monsterchen seine Mamá. Monsterchen will es wissen und Monstermama mahnt zur Vorsicht. Ja, du kannst gerne nachschauen, aber lass die Türe zu und mach unbedingt nicht das Licht an. (Monster sind nachtaktiv und schlafen tagsüber) Gesagt und nicht getan. Monsterchen öffnet natürlich die Türe, knipst sofort Licht an und entdeckt einen Hamster, der sich in seinem Laufrad dreht. Monsterchen öffnet sein Käfig und fragt, wer er denn sei. “Specki”, kommt die Antwort und gemeinsam erkunden sie die nächste Umgebung. Wobei sie gleich beim Obstkorb hängenbleiben. Monsterchen mag die gelben Dinger, Specki die roten und gemeinsam produzieren sie eine richtige Sauerei, so dass die Menschenmutter am nächsten morgen sauer ins Kinderzimmer stürmt und das Menschenkind fragt, was denn das sei. “Mama, ich war’s nicht! Das waren die bestimmt die Monster!” – “Ich sag’s zum letzten Mal: Es gibt keine Monster!”, antwortet die Mutter und wir sehen, wie das Menschenkind aus seinem Hochbett steigt, während das kleine Monsterchen in sein Bett krabbelt. Und Specki? Der liegt tiefschlafend in einem Spielzeugwagen und hält zwei Kirschen in der Hand.
Und die Moral von der Geschicht’?
Monster gibt es nicht. Oder doch?
Erwachsene verstehen nicht alles, was Kinder machen.
Und: Monsterkinder hören auch nicht immer auf das, was ihre Mutter zu ihnen sagt.
Kinder sind nicht an allem Chaos schuld. Machnmal passiert das halt und dann waren es wirklich die Plüschtiere, die nachts aktiv werden. Wer weiss das schon? Ich denke mir oft, was die Bücher in meiner Buchhandlung nachts so treiben. Besuchen sie sich? Lesen sie sich gegenseitig vor? Wer weiss das schon!

Leseprobe

Die wundervolle Seite von Moni Port: Portschau