Britta Teckentrup: “Zusammen unter einem Himmel”

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Btitta Teckentrupp: “Zusammen unter einem Himmel
Übersetzt von: Kristin Iozzo
ars edition € 14,99
Ab 4 Jahren

Wir leben unter einem Himmel,
hier bei uns zu Hause.
Wir leben unter einem Himmel,
in jedem weit entfernten Land . . .

Wir spüren dieselben Liebe und spielen dieselben Spiele, wir singen dieselben Lieder und wir träumen dieselben Träume. Das will uns Britta Teckentrup in ihrem neuen Bilderbuch mitteilen. In ihrem ganz eigenen Stil reisen wir mit Tieren um die ganze Welt. Wir sind mit den Walen tief unten im Meer und heulen mit den Kojoten in den Sternenhimmel. Ob Regen, Sturm, oder Sonne und Hitze, wir sind alle auf einem Planeten in einer vereinten Welt, wie Britta Teckentrupp es ganz zu Beginn formuliert. Durch die vielen Gucklöcher, werden wir von Strophe zu Strophe geführt und merken die Verbundenheit der Tiere untereinander.
Ein poetisches Bilderbuch für Kinder und Erwachsene, das zeigt, dass uns alle mehr verbindet, als trennt.

Leseprobe

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Andrew Rae, Catherine Ingram: “Wo ist Warhol?”

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Andrew Rae, Catherine Ingram:Wo ist Warhol?
Übersetzt von Sabine Schulz
Diaphanes Verlag € 16,95

Ja, was ist das denn? Macht der Diaphanes Verlag jetzt auch Kinderbücher? Oder ist das Wimmelbuch für Erwachsene. Genau das Format und Form- und Farbgebung wie “Wo ist Walter?”, heißt es hier “Wo ist Warhol”. Andrew Rae, der sich schon seit längerem mit Warhol beschäftigt, verführt uns alle mit diesem Such- und Findebuch. Genauso angelegt, wie die Walter-Bücher, befinden wir uns in verschiedenen Szenen. Am Meer mit Marcel Proust, oder in der Sixtinischen Kapelle. In Pompeji und am Bauhaus. Warhol und seine Freunde können wir auf diesen Bilder entdecken. Persönlichkeiten aus seinem Bekanntenkreis: Musiker, Maler, Sportler, Politiker verstecken sich in diesem Gewusele. Und wem das alles zu schwer ist, wer nicht weiß oder wissen kann, wer sich wo versteckt hält und was es mit ihr, oder ihm auf sich hat, der findet im Anhang eine komplette Liste (mit Abbildung) der Persönlichkeiten mit einer kurzen Biografie.

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Dies schreibt der Verlag:

STUDIO 54

Das New York der 1970er-Jahre war im Vergleich zu heute eine völlig andere Stadt. Vor dem Hintergrund hoher Kriminalität, politischer Unzufriedenheit und sozialer Ungleichheit schufen Steve Rubell [1] und Ian Schrager [2] in einem alten Fernsehstudio in Manhattan eine Insel des Hedonismus – das berühmt-berüchtigte Studio 54.

Andy Warhol ließ sich fast jede Nacht dort sehen. Zu seinem Kreis gehörten Elizabeth Taylor [3], Liza Minnelli [4], Elton John [5], Yves Saint Laurent [6] und Truman Capote [7]. Warhol umgab sich am liebsten mit blutjungen und wunderschönen Menschen, aber im Club boten sich ihm auch Geschäftschancen. Warhol war zum Porträtisten von Prominenten und Stars geworden, und das angesagte Studio 54 war der perfekte Ort, um an neue Aufträge zu kommen.

Für gewöhnlich hing die Elite vor dem DJ-Pult oder auf der Galerie herum. Diana Ross [8], Michael Jackson [9] und Grace Jones [10] schnappten sich immer wieder mal das Mikro. Truman Capote liebte es, den DJ zu spielen. Pop-Ikonen, Filmstars, Spitzensportler, ja eigentlich jeder, der irgendwie berühmt und auf New-York-Besuch war, tauchte früher oder später im Club auf. Trotzdem gab es für keinen Prominenten die Garantie, hereingelassen zu werden. Die Nachtclub-Legende Nile Rodgers (11) wurde abgewiesen, ging nach Hause und schrieb den Studio-54-Klassiker »Le Freak«.

Die Türpolitik im Studio 54 ließ sich nicht ergründen. Der Türsteher Marc Benecke [12] hatte die Anordnung, jede Nacht von neuem die perfekte Mischung zusammenzustellen. Man tat alles, um aufzufallen, und die Outfits wurden immer exzentrischer. Manchmal klappte es. Aber dann würzte Benecke das Publikum vielleicht lieber mit einer Prise irgendwelcher McDonalds-Angestellter, die eben von der Schicht kamen, oder mit ein paar braven Typen aus Harvard. Stundenlang standen die Leute Schlange hinter dem violetten Band und hätten alles darum gegeben, ins Studio 54 eingesogen und ins seligmachende Wummern der Disco-Beats und der zuckenden Techno-Lichter hineingeworfen zu werden. Die ganze Nacht über liefen Disco-Klassiker wie Anita Wards »Ring My Bell«.

Die Fashion-Ikone Diane von Fürstenberg [13] erinnert sich: »Ich aß mit meinen Kindern zu Abend, zog meine Cowboystiefel an und ging für ein paar Stunden rüber.« Und »Disco Sally« [14] erlebte eine völlige Verwandlung. Die clevere Anwältin war mit 77 Jahren Witwe geworden. Sie trauerte noch um ihren verstorbenen Mann, als sie das Studio 54 entdeckte. Im Nu wurde sie zum vollendeten »Club Kid«, mit enganliegenden Hosen, knöchelhohen Sneakers und einem unverwechselbaren Tanzstil.

Jede Nacht wurde eine andere Party gefeiert. War man einmal nicht da, wurde einem von Andy Warhol garantiert unter die Nase gerieben, dass man die BESTE aller Partys verpasst hatte. Oft gab es Themennächte. Filmpremieren fanden im Club statt, Promis ließen es dort krachen. Bei Bianca Jaggers [15] Party saß das Geburtstagskind auf einer wunderschönen weißen Stute. Steve Rubell schenkte Warhol einen Mülleimer voller Geld zum Geburtstag. Und Warhol sagte, es sei das schönste Geschenk, das er je bekommen habe.

Die letzte Party im Studio 54 war dagegen eine eher düstere Angelegenheit. Im Dezember 1979 wurden Rubell und Schrager wegen Steuerhinterziehung verhaftet; in den Wand- und Deckenverkleidungen des Clubs waren Geldverstecke gefunden worden. Bevor sie ihre dreizehnmonatige Gefängnisstrafe antraten, gaben sie eine Abschiedsparty. Und die Promis erwiesen ihnen die Ehre; Diana Ross brachte den Betreibern ein Ständchen, und Rubell spielte passenderweise den Song »My Way«.

 

Lauren Wolk:”Das Jahr, in dem ich lügen lernte”

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Lauren Wolk:Das Jahr, in dem ich lügen lernte
Übersetzt aus dem Englischen von Birgitt Kollmann
Hanser Verlag
ab 12 Jahren

Ein Jugendbuch, das auch für ältere Jugendliche passen wird. Es geht um Gerüchte, Vorurteile, Lügen, m Mut und Zivilcourage. Also genau um das, was im Moment, in der Gegenwart und vor jeder Haustüre gefragt ist.
Die amerikanische Autorin Lauren Wolk läßt ihren Roman im Zweiten Weltkrieg in den USA spielen. In einer ländlichen Gegend in der Nähe der Wolfsschlucht (“Wolf Hollow” so auch der Originaltitel). Im Mittelpunkt steht Annabelle, die behütet mit ihren kleineren Brüdern im Kreis ihrer Familie lebt. Als das Mädchen Betty von der Stadt aufs Land geschickt wird, weil sie als schwieriges Kind hier bei ihren Großeltern wieder in die Spur gebracht werden soll, überstürzen sich die Ereignisse.
Zuerst ist es ein Stock, der Annabelle trifft, dann die Hand, die sich um den Hals eines Vogels schließt, und schließlich der gespannte Draht, der für James (den kleinen Bruder von Annabelle) lebensbedrohlich wird. Annabelle beginnt zu lügen und ihren Eltern nicht die Wahrheit zu sagen. Sie versteckt den großen blauen Fleck und denkt, daß sie schon alleine klar kommt mit Betty, die sich mit allen anlegt. Nur einen Jungen findet sie, der mit ihr durch die Gegend zieht. Annabelle durchschaut die falschen Anschuldigungen, die Betty verbreitet, erkennt das Lügengebäude, kann es aber (noch) nicht ihren Eltern anvertrauen. Als sich die Vorwürfe gegen den Eigenbrödler Toby richten, der schwer traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekommen ist und ganz alleine im Wald lebt, wird Annabelle klar, daß sie etwas machen muß. Toby ist das typische Opfer, auf dem man alles abladen kann. Doch Annabelle und ihre Eltern kennen ihn und wissen, daß von ihm keine Gefahr ausgeht, wie es Betty verbreitet.
Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, außer daß Lauren Wolk hier ein sehr spannender Jugendroman gelungen ist, der voller Dramatik ist und die Finger genau auf die Wunde unserer Zeit legt. Ein schonungslos und zugleich wunderschön erzählter Roman über die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit.

Leseprobe

Niki Glattauer: “Flucht”

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Niki Glattauer:Flucht
Illustriert von Verena Hochleitner
Tyrolia Verlag € 14,95
ab 5 Jahre

Katzen haben sieben Leben, heißt es, darum haben sie mich mitgenommen. Vater hat gesagt: Das wären dann elf. Die können wir auf dem Meer gut brauchen.

Die Katze erzählt die Geschichte der Familie, die übers Mittelmeer flüchtet. Dahin, wo es eine bessere Zukunft geben soll. Wir kennen die Bilder, die Szenen, die Bücher und auch die wirklichen Menschen dazu, die sich in den letzten Jahren auf solche Reisen gemacht haben.
Was passiert, wenn das Unheil im Inneren einer Familie angekommen ist, und sie keinen Ausweg, als die Flucht hat? Was ist, wenn es keine Zukunft mehr in der eigenen Heimat gibt und Eltern und Kindern alles verlassen und sich aufmachen, mit einem kleinen Boot das große Wasser zu überqueren?
Muß das schon als Bilderbuch für den Kindergarten sein?
Ja. Niki Glattauer und die Illustratorin Verena Hochleitner haben viel gewagt und ganz klar gewonnen. Der feine, poetische Text, die stimmigen Bilder fügen sich zu einem schönen Ganzen zusammen, das auch schon Kindergartenkinder gut verstehen können. Der dunkle Meeresgrund, die furchterregenden Wellen(monster) gehören genauso dazu, wie die hoffnungsvollen Stellen in Text und Bild. Daß die Katze die Geschichte erzählt, ist natürlich ein toller Trick. Erstens hat der Vater damit noch ein paar Leben mehr für seine Familie und, wie wir wissen, sind Katzen sehr selbstständig und distanziert. Dadurch sind wir zwar bei der Familie, aber doch nicht so eng emotional, daß es nicht zum Aushalten wäre.
Der zweite Trick besteht darin, daß es eine Flucht nicht von Süd nach Nord ist, sondern genau in die andere Richtung. Im reichen Norden gibt es keinen Strom, kein Wasser mehr, kein Internet und keine Schule. Und damit haben wir die kleinen Zuhörer genau dort, wo sie verstehen können, was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen. Wenn wir uns im Eigenen gut auskennen, ist es anderes, als wenn von fremden Städten in Syrien oder Ghana die Rede ist. Und so erzählt dieses Bilderbuch von einem Schicksal, das uns alle erreichen kann. Überall auf der Welt.
Trotz des Themas macht das Buch keine Angst. Man spürt das Nebeneinander von Verlust, Angst, Spannung, Verlorenheit und Verletzlichkeit, aber auch Hoffnung, Erleichterung und Zuversicht.
“Refugees welcome” sehen wir auf einem Transparent, als die Familie endlich landet.

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Niki Glattauer, geb. 1959, ist Buchautor, Kolumnist und Lehrer. Seine Kinderbücher wurden mehrfach ausgezeichnet, seine Sachbücher zum Thema Schule stehen regelmäßig monatelang auf den Bestsellerlisten.

Verena Hochleitner, studierte Grafik Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2009 konzentriert sie sich auf das Illustrieren und Schreiben von Büchern, seit jüngerer Zeit auf das Bewegen ihrer Figuren (Stop-Motion-Animationsfilme). 2013 wurde sie mit dem Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.

Jean E. Pendziwol: “In einer weißen Winternacht”

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Jean E. Pendziwol:In einer weißen Winternacht
Illustrationen von Isabelle Arsenault
Verlag Freies Geistesleben € 14,90
Bilderbuch ab 4 Jahren

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… In einer weißen Winternacht, als du in deinem Bett geschlafen hast,
eingehüllt in eine federweiche Decke,
habe ich ein Bild für dich gemalt.
Zuerst kam eine winzig kleine Flocke,
vollkommen
und wunderschön
und besonders,
so wie du …

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Im Bett, im warmen Haus liegt ein kleiner Junge kuschelig im Bett, zugedeckt bis zur Nasenspitze. Draußen regt sich das leise Leben einer Winternacht: Flocken schweben herab. Erst eine, dann zwei, dann immer mehr. Tiere erscheinen. Alles ist still und so ganz langsam verformt sich die ruhige Welt da draußen zu einer Winterwelt. Zu einer Winternacht. Dies geschieht ohne Geräusche. Einfach nur so. Mit den poetischen kleinen Gedichten werden wir in diese Traumwelt, in diese traumhafte Welt hineingeführt, verführt und wir selber werden ganz still. Beim Betrachten der Bilder entdecken wir das jeweilige Motiv des Gedichtes. Ausgeführt in vielen Grau-Schwarz-Weiß-Tönen. Hin und wieder ein roter Fleck. Sterne glänzen am Himmel auf, denen flammende Nordlichter folgen. Ein Eisblumenkranz entsteht auf dem Fenster. Ein Phänomen, das wir mit unseren super isolierten Fenstern gar nicht mehr kennen.

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Jean E. Pendziwol und Isabelle Arsenault erzählen uns in Worten und Bildern eine zärtliche Gute-Nacht-Geschichte. Eine Geschichte, die einfach nur da ist. Die es zu betrachten gilt. Sich einfach den Bildern hingeben und vielleicht selbst aus dem Fenster zu spickeln, ob draußen nicht schon etwas Weißes auf der Wiese, den Ästen, den Dächern und Autos zu liegen ist.
Und wenn der Morgen kommt und das Tageslicht die Landschaft illuminiert, ist es genau so ein Licht, wie ich es an Wintersonntagsmorgen in Erinnerung habe.

Sandra Brandstätter: “Paula: Liebesbrief des Schreckens”

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Sandra Brandstätter:Paula: Liebesbrief des Schreckens
Reprodukt Verlag € 18,00
Graphic Novel ab 6 Jahren und für alle Erwachsenen

Sommer, Urlaub, Campingplatz. Noch so ein tolles Buch wie “Endlich zelten” von Philip Waechter und “Anton taucht ab” von Milena Baisch. Jetzt die Variante als Comic. Beste Unterhaltung auf 116 Seiten.
Jedes Jahr macht Paula Urlaub im Wohnwagen. Die Eltern spielen Karten (Mamá schummelt wie immer), die große Schwester pubertiert schon schwer rum, liest Foto-Liebesgeschichten und Paula hat ihre beste Freundin Suse. Gemeinsam besetzen sie die Schaukeln und denken sich neue Geschäftsmodelle aus. Dieses Jahr wollen sie Rätsel an die Campingnachbarn verkaufen und damit ihr Ferienkasse aufbessern. Als Toni, ein Neuer, ein Junge, auftaucht, watschen die beiden Mädels ihn erstmal als Hosenschisser ab. Doch er lässt sich nicht beirren und beeindruckt mit besseren Rätseln, als Paula und Suse auf ihrem Plan haben. Dass seine Oma, mit der er hier auf dem Campingplatz ist, früher einmal Messerwerferin war, ist ein weiterer Pluspunkt für ihn.
Als ein geheimnisvoller Liebesbrief auftaucht, ist die Stunde für Paula gekommen, um zu beweisen, welch kluge Detektivin sie ist. Gemeinsam mit ihrem Gehilfen Toni, macht sie sich mit Feuereifer ans Werk. Das ist jedoch alles nicht so einfach, zumal Suse, die den Brief entdeckt hat, auch mitmachen will, Paula jedoch schon ein Auge auf Toni geworfen hat. Komplizert wird es dann richtig, als Paula bemerkt, dass es ihr eigener Brief ist, den sie eigentlich an Toni geschrieben hat.
Sandra Brandstätter hat eine liebenswerte, freche, lustige, lebensnahe Sommergeschichte gemalt,in der sich Mädchen sicherlich wiederfinden werden. Und das nicht nur wegen der sehr zarten Kinder-Liebesgeschichte, bei der Paula immer so schöne rote Backen bekommt.

Sandra Brandstätter ist Illustratorin, Comiczeichnerin und Concept Artist für Animationsfilme (u.a. “Sendung mit der Maus” und “Siebenstein”). “Paula – Liebesbrief des Schreckens” ist ihr erster Comic für Kinder.

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Mya stellt drei Bücher vor

Mya aus München schickte uns folgende Besprechungen:

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In dem BuchWinterpferde von Phillip Kerr geht es um ein jüdisches Mädchen, namens Kalinka, das im Jahre 1941 in Askania-Nowa alleine vor den Nazis flieht. Dabei kommt sie in ein Naturreservat und lernt dort die seltenen Przewalski-Pferde und den alten Mann Max kennen. Als die Nazis auch das Naturreservat bedrohen, fliehen Kalinka, zwei Pzewalski-Pferde und ein Wolfshund über die weiße Steppe der Ukraine. Es wird traurig und abenteuerlich zugleich erzählt. Was ich sehr schön finde ist, dass sich die Pferde und der Hund so liebevoll um Kalinka kümmern. Ich würde es Kindern ab 11 Jahren empfehlen.

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Die Geschichte Alea-Aquarius – Der Ruf des Wassers von Tanya Stewner, handelt von einem Mädchen, Alea, das anscheinend eine Allergie gegen Wasser hat. Als ihre Pflegemutter schwer erkrankt, wird Alea in die Alpha-Cru – das ist eine Gruppe von Kindern, die mit ihrem Segelboot über die Weltmeere segelt – aufgenommen. Das ist nun schwierig für jemanden, der mit Wasser nicht in Berührung kommen darf. Bei einem Sturm wird Alea von Bord gespült und beginnt sich zu verwandeln……. Am schönsten finde ich, dass die Kinder so begeisterte Musikanten sind. Ich empfehle es allen Wasserratten ab 10 Jahren und vor allen Liliane Susewind-Fans.

Und jetzt möchte ich Euch ein Buch empfehlen, das ich vor kurzem gelesen habe:

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Rose und das Geheimnis des Alchemistenvon Holly Webb. Das Buch spielt in London im 19. Jhd. Es handelt von einem Waisenkind names Rose, das in einem Waisenhaus lebt, bis sie eine Chance auf eine Anstellung als Dienstbotin im Hause eines Alchemisten bekommt. Rose ist zunächst fasziniert von der Alchemie, bis immer mehr Kinder in der Stadt auf mysteriöse Weise verschwinden…… Ich finde es besonders gut erzählt, dass und wie Rose ihre besondere Gabe immer wieder versucht abzuschütteln. Ich empfehle es Kindern ab 10 Jahren.

Liebe Grüße

Mya

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